"Land unter": In Altenahr sterben durch die Flutkatastrophe sieben Menschen. Insgesamt werden zudem 16 von 17 Brücken zerstört, die Strom- und Wasserversorgung bricht zusammen. Die spätere Landrätin Cornelia Weigand hält am Tag danach dieses Bild der Verwüstung fest.
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"Land unter": In Altenahr sterben durch die Flutkatastrophe sieben Menschen. Insgesamt werden zudem 16 von 17 Brücken zerstört, die Strom- und Wasserversorgung bricht zusammen. Die spätere Landrätin Cornelia Weigand hält am Tag danach dieses Bild der Verwüstung fest.

"Trauer um Johanna Orth": In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli verliert die 22-jährige Johanna Orth, die im selben Jahr zuvor ihren Meister zur Konditorin gemacht hatte, ihr Leben. Ihre Eltern sind zu diesem Zeitpunkt noch auf Mallorca und müssen am Handy ohnmächtig miterleben, wie ihre Tochter das steigende Hochwasser schildert - bis der Kontakt auf einmal abbricht.


"Chaos": Auch ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe müssen in Altenahr noch immer Häuser abgerissen werden. Nach Schätzungen waren bis zu 40 Prozent aller Gebäude im Ortsteil von Beschädigungen und Zerstörung betroffen.

"Rettungsinsel": Oliver Grieß aus Insul überlebt die Katastrophe, nachdem ihn zuvor die Flutmassen aus seiner Wohnung gespült und in die Ahr geschleudert hatten. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich auf dem Rest einer Brücke, die wie durch ein Wunder dem reißenden Strom widerstanden hat.

"Hochwasser extrem": In Altenahr erreichte der Pegel am 14. Juli einen Hochwasserstand von schätzungsweise zehn Metern. Das Bild zeigt die Folgen am Tag danach und wurde von der damaligen Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, aufgenommen.

"Am Tag danach": Der Winzer Peter Kriechel dokumentiert am 15. Juli die Folgen der Ahrtalflut, die auch in seiner Heimatstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler schwere Verwüstungen verursacht hat.

"Heldenhafte Tat": Die 19-jährige Feuerwehrfrau Katharina Kraatz wird bereits am Nachmittag des 14. Juli 2021 mit anderen Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Barweiler zur Hilfe gebeten. Sie fahren zu einem Campingplatz bei Dorsel und Katharina Kraatz entscheidet sich, dort bei einer kranken Frau zu bleiben, da diese nicht ohne weiteres aus ihrem Mobilheim evakuiert werden kann. Noch bevor Hilfe von außen kommt, wird der Campingplatz mit seinen Wohnwagen und Mobilheimen ein Opfer der Fluten, beide Frauen verlieren ihr Leben.
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Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal rekonstruiert die Dokumentation die entscheidenden Stunden und Ereignisse vom 14. auf den 15. Juli 20121 aus der Sicht der Betroffenen.
Weder Bilder noch Berichte können vermitteln, was die Flutopfer vor Ort tatsächlich erlitten. Zigtausende Menschen wurden völlig überrascht, viele gerieten in Lebensgefahr, wurden Zeugen, wie ihre Häuser und Wohnungen zerstört wurden, Nachbarn ihr Leben verloren.
Das Naturinferno brach über die Region mit ungeheurer Zerstörungskraft herein. Die Fluten setzten Dörfer und Städte unter Wasser, verwüsteten Häuser und Straßenzüge, rissen Brücken und Wege mit sich. Erdrutsche und Schlammlawinen schnitten Ortschaften von der Außenwelt ab. 135 Menschen starben allein im Ahrtal. Ein Opfer dort wurde nie gefunden.
Die szenische Dokumentation stellt das persönliche Erleben und Überleben in den Vordergrund. Viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlagen, sind heute noch auf Unterstützung angewiesen, erleben eine lange und schwierige Zeit des Wiederaufbaus, versuchen, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen.
Die Dokumentation will kein Protokoll der Ereignisse liefern, sondern anhand von einzelnen Schicksalen an verschiedenen Schauplätzen zeigen, mit welcher Wucht und Gewalt die Katastrophe hereinbrach: In einem Wechsel aus archivarischem Material, Stimmen Überlebender, dramatischen Amateur- und Polizeiaufnahmen, aufwendigen Computer-Animationen, Zeitzeugeninterviews und Expertenkommentaren entsteht ein eindringliches Szenario der folgenreichen 24 Stunden.
Dabei stehen auch heute noch drängende Fragen im Vordergrund: Wie konnte es sein, dass ein Flüsschen wie die Ahr, die an manchen Stellen nur eine Normaltiefe von weniger als einem Meter aufweist, bis zu zehn Metern Pegel ansteigt? Wieso kam das Wasser so schnell, wie konnte es eine solche Zerstörungskraft entfalten? Warum gab es keinen besseren Schutz für die Bevölkerung?
Unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Einschätzungen, verspätete und unterbliebene Warnungen zählen sicher zu den Ursachen. Viele Verantwortliche nennen das ungeheure Ausmaß der Katastrophe als eigentlichen Hauptgrund für ihre völlige Überforderung in den Stunden des Infernos.
Was hat diese Nacht mit den Betroffenen gemacht, und wie ging ihr Leben danach weiter? Was gibt Hoffnung? Auch darauf nimmt der Film Bezug, zeigt, wie groß die Solidarität vor Ort war, wie Helferinnen und Helfer von nah und fern in Scharen anreisten, um in den Tagen und Wochen nach der Flut Schlamm und Trümmer wegzuräumen, zu trösten und zu spenden. Bewegende Zeugnisse führen vor Augen, wie die Opfer der Katastrophe versuchen, wieder ins Leben zurückzufinden. Dabei ist ihnen die Dankbarkeit für ihre Rettung und die Unterstützung eine Hilfe.
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1 weiterer Sendetermin
Top-Spielfilm am 19.05.
Spielfilm
In der Biographie wird Udo Lindenbergs Aufstieg zum Rockstar beleuchtet.Hermine Huntgeburth zeichnet in „Lindenberg! Mach dein Ding“ die Anfänge eines westfälischen Jungen auf, der zu Deutschlands bekanntestem Rockstar wurde: Aufgewachsen in Gronau, geprägt von einem Vater mit Alkoholproblemen, wusste der junge Udo schon früh, dass er später einmal Musik machen will. Neben erfolgreichen...
Lindenberg! Mach dein Ding